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`!Perfuchs`! ist ein Stadtteil der Stadt `F33f`_`[Landeck`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Landeck_(Tirol)]`_`f in `F33f`_`[Tirol`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Tirol_(Bundesland)]`_`f. Der Ort liegt südwestlich des Stadtzentrums. Zu Perfuchs gehört die Siedlung Perfuchsberg. Diese gehört allerdings zur Pfarre `F33f`_`[Bruggen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bruggen_(Landeck)]`_`f, während das restliche Perfuchs Teil der Pfarre Landeck-Maria Himmelfahrt in `F33f`_`[Angedair`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Angedair]`_`f ist. Der `F33f`_`[Zählsprengel`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Zählsprengel]`_`f Perfuchs-Perfuchsberg hat 892 Einwohner (Stand 2001).
In Perfuchs dominiert heute die Nutzung als Wohngebiet (große Wohnanlagen fehlen weitgehend, es dominieren Einfamilienhäuser), allerdings befindet sich dort auch der Sitz zahlreicher Ämter und Behörden: Bezirksgericht (bereits seit 1840 in der Gerburg in Perfuchs), Finanzamt, Gesundheitsamt, Arbeitsmarktservice, Rathaus sowie die Bezirkshauptmannschaft (seit 1868 bestehend). Außerdem befindet sich hier das Kinderzentrum Landeck. Die Haltestelle Landeck-Perfuchs an der Arlbergbahn wurde in den 1990er Jahren aufgelassen.
>>Contents
• `F0af`_`[Geschichte`#geschichte]`_`f
• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f
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>>Geschichte
In einem der ältesten Quellenbelege ist noch von „Profusse“ die Rede. Damit ist dieser Ortsname eindeutig vom lateinischen „profusio“ abgeleitet, also einem „Überschwemmungsgebiet“. Vom ursprünglich auf den Zusammenflussbereich von `F33f`_`[Sanna`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sanna_(Inn)]`_`f und `F33f`_`[Inn`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Inn]`_`f bezogenen Gebiet wurde die Bezeichnung schließlich auf den gesamten heutigen Ortsteil von `F33f`_`[Landeck`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Landeck_(Tirol)]`_`f übertragen.`:cite-ref-1[`F5bf`_`[1`#cite-note-1]`_`f]
• Zur ältesten keltischen Ortsnamenschicht gehört die Bezeichnung „Thial“ für den Perfuchser Hausberg: Dem Ort, wo eine Alphütte steht. Ursprünglich war damit nicht der Bergkopf gemeint, sondern das Gebiet unterhalb desselben.`:cite-ref-2[`F5bf`_`[2`#cite-note-2]`_`f]
• Romanisch sind die Ortsbezeichnungen für Kristille (kleine Anhöhe), Katlaun (großer Hof), oder Gasill (kleines Haus).`:cite-ref-3[`F5bf`_`[3`#cite-note-3]`_`f]
• Auf die `F33f`_`[Bajuwaren`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bajuwaren]`_`f ist hingegen die Bezeichnung „Burschl“ zurückzuführen. Der Platz auf einer markanten Erhebung deutet darauf hin, dass es hier eine befestigte Anlage gab, die den Verkehr Richtung `F33f`_`[Stanzertal`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Stanzertal]`_`f kontrollierte.`:cite-ref-4[`F5bf`_`[4`#cite-note-4]`_`f]
Dort wurde aufgrund eines Gelöbnisses in der `F33f`_`[Pestzeit`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Pest]`_`f um 1650 die Pestkapelle zu den Hll. `F33f`_`[Sebastian`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sebastian_(Heiliger)]`_`f, `F33f`_`[Rochus`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rochus_von_Montpellier]`_`f und `F33f`_`[Pirmin`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Pirmin]`_`f (Burschlkirche) errichtet, ein noch gotisch geprägter, 1656 geweihter Bau.`:cite-ref-5[`F5bf`_`[5`#cite-note-5]`_`f]
Zum ersten Mal wird im Jahr 1282 das Gericht Landeck genannt. Dieses setzte sich aus drei bereits bestehenden, voneinander unabhängigen Dinggemeinden `F33f`_`[Stanzertal`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Stanzertal]`_`f, `F33f`_`[Zams`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Zams]`_`f und `F33f`_`[Fließ`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Fließ]`_`f zusammen. Für jeden dieser Bezirke, Drittel genannt, gab es eine eigene Dingstätte, einen Treffpunkt für allgemeine Gerichts- oder Gemeindeversammlungen. Für die größte, Zwotel oder „Zweiteil“ genannte, Gemeinde befand sich diese in Perfuchs: Sie umfasste das gesamte Stanzertal bis zum `F33f`_`[Arlberg`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Arlberg]`_`f samt `F33f`_`[Kaisers`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kaisers]`_`f, aber auch die Paznauner Orte `F33f`_`[Kappl`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kappl_(Tirol)]`_`f samt `F33f`_`[Langesthei`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Langesthei]`_`f.`:cite-ref-6[`F5bf`_`[6`#cite-note-6]`_`f]
Perfuchs blieb bis Ende des 19. Jahrhunderts eine selbstständige Tiroler Gemeinde, die bäuerlich-handwerklich geprägt war. Zudem befanden sich in diesem Ortsteil, der seine wirtschaftliche Blütezeit zu Beginn der `F33f`_`[Neuzeit`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Neuzeit]`_`f hatte, auf der Durchzugsstraße Richtung Arlberg zahlreiche Wirtshäuser. Die beiden Fraktionen `F33f`_`[Perjen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Perjen]`_`f und `F33f`_`[Bruggen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bruggen_(Landeck)]`_`f waren Teil der Gemeinde Perfuchs, die somit den gesamten links des Inn befindlichen Teil der heutigen Stadtgemeinde Landeck umfasste.
Im Jahr 1900 kam es zur Vereinigung mit dem rechts des Inn befindlichen Nachbarort `F33f`_`[Angedair`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Angedair]`_`f zur Gemeinde Landeck.
>>Einzelnachweise
`:cite-note-1`!1.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-1]`_`f Stadtgemeinde Landeck: `*Stadtbuch Landeck.`* Landeck-Innsbruck 1998, S. 70.
`:cite-note-2`!2.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-2]`_`f Stadtgemeinde Landeck: `*Stadtbuch Landeck.`* Landeck-Innsbruck 1998, S. 67.
`:cite-note-3`!3.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-3]`_`f Stadtgemeinde Landeck: `*Stadtbuch Landeck.`* Landeck-Innsbruck 1998, S. 70.
`:cite-note-4`!4.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-4]`_`f Stadtgemeinde Landeck: `*Stadtbuch Landeck.`* Landeck-Innsbruck 1998, S. 71.
`:cite-note-5`!5.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-5]`_`f Stadtgemeinde Landeck: `*Stadtbuch Landeck.`* Landeck-Innsbruck 1998, S. 391ff.
`:cite-note-6`!6.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-6]`_`f Stadtgemeinde Landeck: `*Stadtbuch Landeck.`* Landeck-Innsbruck 1998, S. 73.
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